Die Geschichte Suzhous



Die Stadt Suzhou wurde vor über 2500 Jahren gegründet. Sie ist eine der ältesten am Jangtsekiang, dem längsten Fluss Chinas.
Ursprünglich waren es die Stämme der Guo Wu, welche in der Shang-Dynastie hier lebten und die Stadt gründeten.
Diese Stämme errichteten Dörfer an den Rändern der Hügel oberhalb der Feuchtgebiete beim Taihu See. Mit der Zeit wuchsen sie zusammen und bildeten so den Ursprung der Stadt.
Der Name Suzhou (Überfluss an Wasser) entstand allerdings erst 1000 Jahre später, während die Kaiser der Sui über China herrschten.


In der Geschichte Chinas war Suzhou immer ein Zentrum von Handwerk und Handel und hierfür sehr bekannt. Dies verdankt die Stadt der damals schon gute Infrastruktur und dem Jangtsekiang. Durch den Kaiserkanal wurde die Stadt noch wichtiger da nun auch in Norden expandiert werden konnte.
Im Februar des Jahres 1130 wurde Suzhou von der vorrückenden Armee der Jin aus dem Norden überrant und sie plünderten und massakrierten die Stadt. Etwa 150 Jahre später geschah ein ähnliches Szenario durch die mongolischen Invasion welche im Jahr 1275 Suzhou einnahmen.
Noch bekannter wurde die Stadt Suzhou dann im 14 Jahrhundert. Hier wurde sie zur Seidenhauptstadt erklärt und ist bis heute auch in der Seidenherstellung in China führend.
Doch nur Aufschwung gab es auch hier nicht.
Suzhou wurde im zweiten Weltkrieg kurz von den Japanern besetzt dies war 1937.
Viele Gärten wurden zerstört, jedoch wurden sie in denn frühen 1950er Jahren wieder Hergestellt. Besonders der Zhuo Zheng Yuan- und Liu Yuan wurden verwüstet. Ansonsten wurde Suzhou kaum in Mitleidenschaft gezogen.
Viele historische Objekte sind daher noch gut und original erhalten.

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